Wissenswertes

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Erklärungen


Safaris?

Was bedeuten eigentlich die unterschiedlichen Safariarten?

Egal für welche Safari Sie sich entscheiden - eine Safari bleibt unvergesslich.

Safari:

Eine Safari bedeutet, dass Sie mit einem offenen Auto durch den Wildpark fahren. Es ist meist ein umgebauter Jeep mit Allradantrieb, bei dem die Ladefläche mit 3 Sitzreihen, jeweils versetzt, mit jeweils 3 Sitzen pro Reihe bestückt ist. Somit haben bis zu 9 Personen auf dem Jeep platz. Da es keine Karosserie um die vorhandenen Sitzplätze gibt, sitzen Sie praktisch im Offenen, was eine nahe Begegnungen mit der Natur ermöglicht.

Manche Jeeps haben ein Metallgestell als Dach, welches mit 4 Säulen am Wagen befestigt ist und mit einer Plane überspannt ist, sozusagen als Sonnenschutz.

Die Safaris finden meist früh am Morgen, noch vor Sonnenaufgang und/oder am späten Nachmittag statt. Starten Sie am Nachmittag, sind Sie oft erst spät, nach Sonnenuntergang, zurück in der Lodge. Diese Safaris dauern meist 3 - 4 Stunden. Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang kann es empfindlich kalt werden, gerade wenn Sie im offenen Jeep, dem frischen Fahrtwind ausgesetzt sind. Daher sollten Sie sich unbedingt warm anziehen. Bei der Kleiderwahl hat sich das Zwiebelprinzip bewährt.

Fußsafari:

Bei einer Fußsafari sind maximal 8 Personen erlaubt. Meist fahren Sie mit einem Jeep ein Stück in den Busch hinein und steigen dann aus. Ein Ranger läuft vorne weg und alle Gäste im “Gänsemarsch” hinterher. Alle Teilnehmer sollen in einer Reihe bleiben und keine Lücken zum Vordermann lassen und natürlich keine Alleingänge unternehmen. Achten Sie immer darauf wo Sie hintreten, Dornen und Tierhinterlassenschaften liegen oft auf dem Weg. Während des aktiven Gehens wird nicht gesprochen, damit der Guide selbst die kleinsten Geräusche wahrnehmen kann. Sie sollten sich möglichst ruhig verhalten und stets auf die Anweisungen der Ranger hören. Wenn er etwas Interessantes sieht, dann sammelt sich die Gruppe und er erklärt alles im Detail. Nach meist 1 - 2 Stunden spazieren, geht es wieder auf den Jeep und zurück zur Lodge.

Diese Art der Safari ist ideal für Reisende, die ganz nah an der Natur sein möchten und es gerne etwas abenteuerlich mögen. Eine Fußsafari ist nicht für Gäste geeignet mit körperlichen Beschwerden wie Hüft- und Knieproblemen und Phobien gegen Krabbeltiere.

Nachtsafari:

Bei einer Nachtsafari brechen Sie nach dem Abendessen auf. Nach Einbruch der Dunkelheit erleben und entdecken Sie die Natur Afrikas von einer ganz neuen, aufregenden Seite. Der Ranger hat einen starken Scheinwerfer, mit dem er während der Fahrt rechts und links in die Büsche leuchtet und somit nach den Tieren sucht. Hier entdecken Sie oft auch viele kleine Lebewesen, die Sie tagsüber nicht zu Gesicht bekommt und die, die Hitze tagsüber meiden. 

Nachtaktive Tiere sind zum Beispiel Hyänen, Mangusten, Buschhasen, Stachelschweine und der schwer auffindbare Leopard. Eher seltener bekommen Sie den Honigdachs und Schuppentiere zu Gesicht – aber wer weiß, vielleicht ist das Glück ja auf ihrer Seite. Vergessen Sie vor lauter Aufregung jedoch hier nicht den Blick nach oben, fernab jeglicher Zivilisation und Beleuchtung findet man einen grandiosen Sternenhimmel.

Diese Art der Safari ist ideal für Reisende, die Afrikas Tierwelt mal in einer anderen Atmosphäre erleben möchten.

Reitsafari:

Bei einer Reitsafari entdecken Sie, Südafrikas Natur vom Rücken eines Pferdes aus. Meist sind Sie den ganzen Tag durch ursprüngliche Natur unterwegs. Etwas Reiterfahrung ist von Vorteil, aber kein Muss. Die Ausflüge sind so organisiert, dass jedermann sich im Sattel wohlfühlt und ein einzigartiges Erlebnis hat.

Diese Art der Safari ist ideal für Reisende, die sich im Umgang mit Pferden wohl fühlen und fast geräuschlos und umweltfreundlich die umliegende Natur von einer anderen Perspektive erleben möchten.

Bootssafari:

Eine Bootssafari bietet Ihnen die Möglichkeit den Lebensraum der Tiere am Flussufer zu entdecken.

Besonders Flusspferde, Krokodile und Vögel können vom Wasser aus sehr gut beobachtet werden. Mit einem motorisierten Boot kann man natürlich in kurzer Zeit größere Distanzen zurücklegen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie die vorbeiziehende Landschaft. In einigen Regionen kann man auch mit dem Kanu auf „Safari gehen“ (z.B.in Hermanus zur Wal Saison oder in Botswana im Mokoro Boot). Diese Art der Safari ist dann für die aktiven Reisenden, die sich lautlos im Wasser bewegen und dabei die Ruhe und die Geräusche der Natur genießen möchten.

Diese Art der Safari ist ideal für Reisende, die seetauglich sind und gerne mit Muße unterwegs sind.

Auf Safari:

  • auf jeden Fall dicke Kleidung, es wird oft unterschätzt wie kalt es werden kann

  • eine Mütze, Tuch oder Schal gegen den Fahrtwind sind unverzichtbar

  • möglichst neutrale und natürliche Farben wählen, da man keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen möchten

  • wählen Sie atmungsaktiven Stoffe in olivgrün, sandfarben, beige oder in Brauntönen

  • schwarz, weiß und grelle Farben sind nicht geeignet, gelbe und rote Farben ziehen besonders gerne Insekten an

  • bequemes, geschlossenes Schuhwerk mit dicken Socken gegen Kälte und Moskitos sind empfehlenswert

  • planen Sie genug Wasser ein, mit ungefähr einen halben Liter pro Stunde rechnet man in der Regel

  • ein kleiner Tagesrucksack mit Platz für Wasser, Fernglas, Kamera, kleine Snacks, Sonnenschutz, Sonnenhut und die benötigte Kleidung etc.

  • alle elektronischen Geräte sollten auf lautlos geschaltet sein, damit die Tiere nicht gestört werden

  • bei einer Fußsafari gerne lange Hosen und Oberteile

  • für die Nachtsafari eine sehr gute Taschenlampe, aber Achtung: Scheinen Sie den Tieren niemals direkt in die Augen!

  • für die Bootssafari einen wasserabweisenden Beutel/Tasche für ihre elektronischen Geräte

  • Achten Sie bei der Fahrt generell auf Äste, die manchmal blitzschnell im Auto hängen


 
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Reisevorbereitung


Medizin

  • Medikamente des täglichen Bedarfs, müssen natürlich mit ins Handgepäck

  • ein vorgefertigtes Schreiben vom Arzt mit einer Übersicht der bestehenden Krankheiten / Beschwerden und welche Medikamente man wie oft nimmt (vor allem bei chronischen Krankheiten) ist im Falle eines Notfalls empfehlenswert

  • bitte lassen Sie sich vor Abreise umfassend bei einem Tropenmediziner und/oder Hausarzt beraten und dort Ihren Impfpass für alle notwendigen Impfungen checken

  • Malaria

    • in einigen Regionen Südafrikas kommt Malaria vor, diese Tropenkrankheit wird durch den Stich der Anophelesmücke übertragen

    • diese sticht weit überwiegend nach Anbruch der Dämmerung bis zum Morgengrauen bzw. in dunklen Räumen

    • die Entscheidung, ob Sie eine Malariaprophylaxe vornehmen oder nur eine Stand-by-Medikation in der Reiseapotheke haben, liegt ganz allein bei Ihnen

    • die Inkubationszeit (Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch) der Erkrankung beträgt zwischen 7 Tagen und mehreren Monaten

    • sollten Grippesymptome auftreten, nachdem Sie sich in einem Malaria Gebiet aufgehalten haben, sollte man umgehend einen Test beim Arzt machen lassen. Eine frühzeitige Diagnose und eine unverzüglich eingeleitete wirksame Behandlung sind wichtig.

    • die beste Abwehr gegen Malaria ist, ist der Schutz vor Moskitostichen. Dabei helfen die richtige Kleidung, wirksames Insektenspray und das Schlafen unter einem Moskitonetz (am besten imprägniert)

    • feste Schuhe, Strümpfe und lange Hosen sollten auf Wanderungen bzw. in den Abendstunden getragen werden

  • weitere vorkommende Krankheiten

    • Gelbfieber gibt es im südlichsten Afrika nicht, sollten Sie jedoch aus einer Gelbfieberregion einreisen, müssen Sie einen Impfnachweis bei Einreise vorweisen.

Versicherung

  • Auslandskrankenversicherung inkl. Krankenrücktransport ist essenziell

  • der Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung ist zu empfehlen, falls Sie Ihre gebuchte Reise aus Krankheitsgründen etc. nicht antreten können

  • oft kann man auch Kombinationspakete inkl. einer Reiseabbruchversicherung, für den Fall, dass Sie Ihre angetretene Reise vor Ort abbrechen müssen, abschließen

  • eine Reisegepäckversicherung lohnt sich bei Mitnahme einer hochpreisigen Kameraausrüstung oder andere Elektrogeräte

  • Lassen Sie aber bitte teuren Schmuck zu Hause, nur das Nötigste an Wertsachen bei sich haben, ist auf Reisen die bessere Entscheidung

Dokumente

  • der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate nach Reiseende gültig sein und mindestens 2 freie Seiten für Einträge haben

  • bei der Einreise wird ein kostenloses Besuchervisum ausgestellt, dieses wird in den Reisepass eingestempelt. Das "Visitor's Permit" ist auf maximal 90 Tage befristet

  • machen Sie bitte vorher eine Sicherheitskopie von Ihrem Reisepass und bewahren sie diese in einem separaten Gepäckstück auf

  • bei Reisen mit Kindern müssen Sie spezielle Dokumente mitführen. Sprechen Sie mich dazu gerne an.

Geld

  • im südlichen Afrika werden fast alle gängigen Kredit- und EC-Karten akzeptiert

  • um Bargeld mit der Karte abzuheben, benötigt man den PIN der Karte

  • Notfallnummer der Bank, um Karten zu sperren oder sonstige Probleme zu melden

  • im Land selbst wird nur die einheimische Währung als Zahlungsmittel akzeptiert, keine Dollar oder Euro

  • der Geldwechsel erfolgt am einfachsten am Flughafen, je nach Bank kann man auch am Automaten Geld abheben.

Packliste

  • Taschenlampe und/oder Stirnlampe

  • Sonnenbrille und Kopfbedeckung

  • Sonnencreme (je nach Hauttyp) mind. jedoch 30 SPF, von Mitte November bis Ende Februar ist die Sonneneinstrahlung am intensivsten, hier gerne einen höheren SPF 50 einpacken

  • Insektenspray (mit DEET Anteil wird von vielen Ärzten empfohlen, Autan Tropical, Anti Brumm, Nobite haben sich gut bewährt)

  • Insektenabwehrmittel kann man auch gut im Reiseland erwerben

  • Fernglas

Kleidung

  • alle Kleidungsstücke sollten bequem und atmungsaktiv sein

  • es lohnt sich auch ein oder zwei schicke Kleidungsstücke mit in den Urlaub zu nehmen, manchmal möchte man ja fein ausgehen, es ist aber überhaupt kein „Muss“

  • es gibt fast kein Restaurant in welchem Sie mit „legerer Kleidung“ abgewiesen werden

  • Schuhe: 1x Badeschlappen, 1x Sandalen (je nach Jahreszeit) in denen Sie bequem Spazieren gehen können, 1x geschlossene, bequeme Schuhe/Turnschuhe für einen Spaziergang im Busch, damit man z.B. vor Dornen auf dem Boden geschützt ist, 1x Wanderschuhe, falls Wandern auf dem Programm steht und Sie sich in Turnschuhen nicht sicher fühlen

  • eine dünne Regenjacke, die man dann auch als Windjacke verwenden kann

  • Strickjacke oder dicker Pullover für frühe Morgenstunden oder lange Abende (kombiniert mit der dünnen Regenjacke ist es wie eine dicke Jacke)

  • Khakifarben, Beige und helle Brauntöne haben sich bewährt

  • Kleidung, wo man den Schmutz nicht so sehr sieht, ist zu empfehlen. Afrika ist ein Abenteuer, da wird man mal staubig und schmutzig.

  • meiden Sie gelb und rote Farben, da Sie sonst mehr mit Insekten zu kämpfen haben

  • auf Safari und im Flugzeug lohnt es sich eine Mütze dabei zu haben, besser noch ein „multifunktionales Tuch, was Sie für alle Wettersituationen nutzen können

Elektronik & Mobilfunk

  • Fotoapparat mit Ladegerät und genügend Speicherkarten

  • falls Sie wechselbare Objektive haben, sollten sie einpacken: 1x Weitwinkel, 1x Tele (persönliche Empfehlung, 16-35mm und 100-400mm oder Ähnliches) Die Milchstraße ist im südlichen Afrika sehr gut zu fotografieren, hierfür benötigen Sie ein Stativ und ein Objektiv welches f2.8 oder weiter und eine sehr kurze Brennweite hat

  • Handy mit Ladegerät und genügend Speicherplatz für neue Bilder (bei den meisten gängigen Handys sind 6GB freier Speicher zu empfehlen)

  • einen Adapter für die Steckdose kaufen Sie am besten vor Ort, die sind im Reiseland deutlich günstiger und hier gehen sie sicher, den Richtigen zu kaufen

  • Sie können bei vielen deutschen Mobilfunkanbietern ein Datenpaket für das Ausland kaufen, preiswerter ist es aber vor Ort gleich am Flughafen eine einheimische SIM Karte für kleines Geld zu kaufen, hierfür brauchen Sie nur ihren Reisepass und ca. 20- 30 Minuten Zeit

Selbstfahrer

  • als Selbstfahrer mit Navigationsgerät sollten Sie vor Abreise prüfen, dass die geladenen Karten aktuell sind

  • sie können bei Google Maps Offlinekarten herunterladen, damit können Sie auch ohne Mobile Daten ihr Handy als Navigationsgerät nutzen

  • ein gültiger, Internationaler Führerschein ist empfehlenswert

  • Straßenkarten können Sie bei den meisten Flughäfen gleich erwerben, da dort fast immer ein Buchladen ist (halten Sie Ausschau nach einem Geschäft namens „CNA“)

  • sie sollten auf jeden Fall eine einheimische SIM Karte als Selbstfahrer haben, siehe Elektronik & Mobilfunk)

Essen

  • das Wasser aus der Leitung ist fast immer trinkbar, man sollte aber trotzdem vorher immer fragen

  • man muss keinen Salat meiden, weil man Angst hat, er sei mit schlechtem Wasser gewaschen

  • eine persönliche Empfehlung ist es Schweinefleisch zu meiden, da auch öfters mal ein Eber geschlachtet wird und das Fleisch dann ungenießbar ist

  • in Afrika wird viel Fleisch gegessen, dessen sollte man sich vorher bewusst sein

  • Allergien und andere besondere Essenswünsche sollten Sie uns unbedingt vor Ihrer Reise mitteilen, da wir auch gerne abgelegene Lodges buchen, bei denen der kürzeste Einkaufsweg mehrere Stunden sein kann, somit brauchen diese Unterkünfte eine frühzeitige Meldung von uns.

  • Essen im Restaurant ist über den Daumen geschlagen preiswerter als in Deutschland, probieren Sie also gerne die einheimische Küche

In den Unterkünften ist meist vorhanden:

  • Handtücher

  • Fön

  • Adapter

Vor Ihrem Abflug:

  • Sitzplätze im Flugzeug reservieren

  • Essenswünsche im Flugzeug und an uns weitergeben

  • bei Eigenanreise ist es wichtig uns die Flugnummer mitzuteilen, um die Transfers ihrer Ankunftszeit anzupassen


 
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Im Reiseland


Straßenverkehr und Mietwagen

  • Sollten Sie selbst fahren:

    • Hetzen Sie nicht, wenn Sie Ihr Auto entgegennehmen, prüfen Sie, dass Ersatzrad und Wagenheber dabei sind. Sollten Sie Landesgrenzen überschreiten, müssen sie das dem Autoverleih unbedingt vorher melden, da sie dann sogenannte „Crossborder Documents“ brauchen!

    • im südlichen Afrika gilt Linksverkehr

    • die meisten Länder sind auf 120kmh Höchstgeschwindigkeit beschränkt, planen Sie das bei ihren Reisestrecken ein.

    • In Nationalparks ist meist 50kmh, Sie müssen aber damit rechnen, dass Sie nur 25km in der Stunde schaffen, da es immer wieder etwas zu sehen gibt.

  • Sollten Sie mit Tourguide unterwegs sein:

    • dann geht dies nur mit speziell registrierten Fahrzeugen, die teurer sind als beim normalen Autoverleih, da zusätzliche Dokumente und Versicherungen verlangt werden – das Organisieren wir für Sie.

    • sind Sie selbst verantwortlich, dass Sie angeschnallt sind

Im Notfall

im südlichen Afrika gibt es meist zwei Krankensysteme, eines für Nichtversicherte und eines für Privatversicherte, da sie von Deutschland aus versichert sind, sollten sie im Medizinischen Notfall direkt bei einem privaten Anbieter anrufen.

Südafrika:

  • Diese Nummern sollten Sie kennen:

  • 10111 ist die Notrufzentrale für Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei

  • 112 ist eine automatische Notrufzentrale, dort muss man sich durchwählen

  • Private Krankenhäuser und Noftfallnummern: einmal Netcare mit der 082 124 und ER24 erreichbar unter 082 124. Diese Krankenwagen bringen Sie dann direkt in ein privates Krankenhaus.

Die Menschen im Lande:

  • Versuchen Sie sich die Namen der Menschen zu merken und Sie dann auch so anzusprechen, das freut die Einheimischen sehr.

  • Die Einheimischen nennen oft Frauen „Mama“ und Männer „Papa“, das ist ein Zeichen des Respektes, Sie müssen darauf nicht eingehen und die dann als „son/daughter“ oder „child“ bezeichnen, Sie sollten sich nur dessen bewusst sein.

Trinkgelder

  • im südlichen Afrika werden Serviceleistungen durch Trinkgelder belohnt, es ist zwar kein Muss, aber wenn man dies nicht beachtet, kann der Aufenthalt schnell unangenehm werden

  • in Restaurants gilt: mindestens 10% auf den gesamten Rechnungsbetrag. Man kann da auch nicht abrunden, nur aufrunden, sonst muss man damit rechnen, dass der Manager kommt und fragt ob irgendetwas nicht stimmte

  • fürs Putzpersonal kann man gerne 10-20 Rand pro Person pro Nacht auf dem Kopfkissen hinterlassen, auf Lodges sollte das aber mehr sein, ca. 30-50 Rand pro Person und Nacht, dies sollte jeden früh auf das Kopfkissen gelegt werden, da das Personal oft wechselt

  • bei Lodges hinterlässt man auch etwas für das allgemeine Personal, da die meisten Angestellten Fernarbeiter sind, bedankt man sich für das ganze Flair und Wohlfühlgefühl, hier sind 50-100 Rand pro Person und Tag angemessen (dies sollte beim Check Out, am besten in einem Umschlag, übergeben werden)

  • für Ranger auf Safari sollten Sie pro Safari 50 - 100 Rand pro Person einplanen, falls noch ein Tracker dabei ist (ein Spurenleser der meist auf der Motorhaube sitzt) dann sollten Sie 100 -150 Rand für beide miteinander geben, sodass die sich das am Ende Teilen, am besten alles in einen Umschlag (am besten mit beider Namen darauf) stecken und nach der letzten Safari übergeben

  • für ihren Fremdenführer sollten Sie mit 5- 10€ pro Person am Tag rechnen

  • für Guides bei Aktivitäten, z.B. einer Townshiptour oder Bootstour sind ca. 10 - 20 Rand/Stunde und Person ein guter Anhaltspunkt.

  • bei Trinkgeldern kommt es auch immer auf Gruppengrößen drauf an. Sind Sie allein unterwegs, ist es besser etwas mehr zu geben, ist es eine größere Gruppe, dann können Sie es auch untereinander absprechen und das Minimum geben. Sie müssen sich aber bewusst sein, jeder Guide und Ranger rechnet sich aus was er pro Person für seine Leistung bekommt.


 
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